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Venen übernehmen eine wichtige Aufgabe im menschlichen Körper, den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Venenerkrankungen können sich auf unterschiedliche Weise ausprägen und nehmen dabei unangenehme, kosmetisch störende bis hin zu gesundheitsgefährdende Einflüsse auf den Körper. Die häufigste Form des Venenleidens stellen die sogenannten Krampfadern dar. Fast 25% aller Einwohner in Deutschland leiden unter diesem Krankheitsbild.

Was sind Krampfadern?

Als Krampfadern werden erweiterte oberflächliche Venen bezeichnet, die als bläuliche, geschlängelte Linien deutlich unter der Haut zu erkennen sind. Häufige Ursache ist eine genetisch bedingte Schwäche der Venenwände oder des Bindegewebes. Langes Stehen oder Sitzen beeinflussen ein frühes Wachstum, in den meisten Fällen treten Krampfadern jedoch mit zunehmendem Alter auf.
Die Bezeichnung „Krampfader“ hat übrigens nichts mit Muskelkrämpfen zu tun, sondern leitet sich von dem altdeutschen Wort „Krumm-ader“ ab.

Welche Beschwerden treten durch Krampfadern auf?

Typisch für Krampfadern an den Armen und Beinen sind vorübergehende Schwellungen der Gelenke, Spannungsgefühle und eine deutlich sichtbare bläuliche, je nach Stadium auch fühlbare Venenverdickung. Juckreiz, Entzündungen oder Verfärbungen der Haut und sogar offene Geschwüre können ebenfalls auftreten.

Krampfadern entfernen: welche Methoden gibt es?

Bevor wir in der Hautmedizin Bad Soden eine Behandlungsmethode für Ihr Venenleiden festlegen, führen wir immer ein persönliches Patientengespräch und eine Ultraschalluntersuchung durch, infolgedessen wir das Problem richtig einschätzen können. Abhängig von der Schwere und dem Fortschreiten der Venenerkrankung reichen in einigen Fällen das Tragen eines Kompressionsstrumpfes sowie die Einnahme pflanzlicher Extrakte.

Eine wichtige Therapieform zur langfristigen Behandlung ist die Venenverödung. Mittels Injektion entsprechender Medikamente werden die kranken Gefäße verschlossen und auf natürlichem Wege vom Körper abgebaut. Kleinere, eher kosmetisch störende Besenreiser können auch mit einem Laser behandelt werden.

Die Behandlung größerer Stammvenen führen wir meist mit dem modernen Radiowellen-Verfahren (VNUS Closure) durch. Hierdurch können Ausfallszeiten auf ein Minimum reduziert werden. Nur selten ist ein operativer Eingriff erforderlich. Hier kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz, beispielsweise das sogenannte Stripping der Vene (= „Ziehen der Krampfader“) oder Entfernung des krankhaften Gewebes über mikrochirurgische Stichinzision.

Welche Risiken bestehen für nicht behandelte Venenerkrankungen?

In frühen Stadien ist eine ärztliche Behandlung erkrankter Venen nicht zwingend erforderlich. Venenentspannende Bewegung und Sportarten helfen dabei, die Venen zu entlasten und die Symptome abzuschwächen. Im späteren Verlauf der Erkrankung ist eine Therapie, bzw. Operation jedoch sehr ratsam, um gesundheitsgefährdende Risiken wie Krampfaderblutungen, Thrombose, entzündliche Hautausschläge oder ernsthafte Schädigungen der Venenklappen zu verhindern.

Mehr zum Thema Venenerkrankungen finden Sie auch in unserem Youtube-Kanal oder in Form einer persönlichen Beratung in unserer Praxis. Kontaktieren Sie uns gerne bei jeglichen Fragen sowie für eine Terminabsprache telefonisch, per Mail oder online über unsere Online-Terminbuchung Doctolib.

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