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Dünner werdendes Haar und kahle Stellen auf dem Kopf sind ein häufig auftretendes Phänomen bei Frauen wie auch bei Männern. Gegen den aus ästhetischer Sicht meist unerwünschten Haarausfall können unterschiedlichste Behandlungen vorgenommen werden. Dabei muss es nicht immer eine Haartransplantation sein. Die minimalinvasive PRP-Behandlung gegen Haarausfall hat sich als wirksame Methode in der Hautmedizin Bad Soden etabliert.

Aus welchen häufigen Gründen entsteht Haarausfall?

Haarausfall kann unterschiedlichste Ursachen haben.

Der häufigste Grund ist erblich bedingter Haarverlust (androgenetische Alopezie). Das Haar dünnt oft bereits ab dem 20. Lebensjahr aus – bei Männern bilden sich sogenannte Geheimratsecken auf der Stirn, bis hin zur Halb- oder Vollglatze. Bei Frauen zeigt sich der Haarausfall meist am Scheitel.

Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft oder in der Menopause unter Haarausfall. Schuld sind hormonelle Veränderungen. Gerade in den Wechseljahren sorgt ein Übermaß an männlichen Sexualhormonen für die Senkung des Östrogenspiegels und damit zu einer Verkümmerung der Haarwurzeln.

Mangelt es dem Haar an wichtigen Nährstoffen, wirkt sich dies negativ auf den Haarwuchs aus. Sowohl Vitamin- und Eisenmangel als auch anhaltender Stress und Schlafmangel sind bekannte Auslöser für diffusen Haarverlust.

Auch bestimmte Erkrankungen haben einen Rückgang des Haares zur Folge. Hervorzuheben ist hier die Schilddrüsenunterfunktion.

Computergestützte Haaranalyse – Diagnose und Festlegung der Behandlungsmethode

Das Vorgehen zur Behandlung des Haarschwunds richtet sich nach der vorliegenden Ursache. Mit der computergestützten Haaranalyse MicroDERM® Hair lassen sich Haarlänge, Haardicke, Haaranzahl und das Anagen-Telogen-Verhältnis analysieren.

Zur Erstellung der digitalen Trichogramme muss zunächst ein Haarareal von 1 cm2 ausgewählt und das Haar auf 1 mm Länge gekürzt werden. Es folgt eine sofortige Fotoaufnahme des rasierten Bereiches sowie eine nach zwei Tagen. Das anschließend ausgewertete Phototrichogramm bildet die Grundlage zur Festlegung der geeigneten Therapie (Medikamente, PRP, …).

PRP-Behandlung bei Haarausfall

PRP, kurz für plättchen- oder thrombozytenreiches Plasma, ist aus Eigenblut gewonnenes Blutplasma und kommt seit Jahren in verschiedenen medizinischen Bereichen zum Einsatz. In der Dermatologie findet es sowohl zur Hautverjüngung als auch gegen Haarausfall Anwendung.

Vorbereitung

Der Patient bzw. die Patientin sollte in den Tagen vor der Behandlung auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten verzichten. Nähere Informationen zur Vorsorge erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch mit Ihrem behandelnden Facharzt.

Ablauf der Therapie

Wir beginnen die PRP-Behandlung in der Hautmedizin Bad Soden zunächst mit dem Desinfizieren des zu behandelnden Haarareals. Eine örtliche Betäubung ist nicht notwendig, da das Verfahren äußerst schmerzarm ist. Aus der Armvene entnehmen wir eine kleine Menge Blut (etwa 15 ml) und bereiten diese zur Abtrennung des Blutplasmas auf. Das PRP wird anschließend mit einer feinen Nadel in die Kopfhaut injiziert

Die Behandlung dauert je nach Aufwand ungefähr 30 Minuten.

Nachsorge

Kopfhaut und Haare können nach der Behandlung noch feucht sein. Bringen Sie sich daher ggf. eine Kopfbedeckung mit, die Sie im Anschluss des Termins tragen können.
Die erste Haarwäsche sollte erst am Morgen nach der Behandlung erfolgen.

Mögliche Risiken

Risiken sind dank der Verwendung körpereigenen Materials äußerst selten. Auch Infektionen während der Behandlung können wir durch die strengen Hygienevorschriften in unserer Hautarztpraxis weitgehend ausschließen. Nebenwirkungen wie vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse und ein leichtes Taubheitsgefühl treten hin und wieder auf, sind jedoch medizinisch unbedenklich. Wundheilungsstörungen oder Narbenbildungen sind dagegen sehr selten.

Zu erwartendes Ergebnis der PRP-Behandlung

Blutplättchen beinhalten Wachstumsfaktoren und Proteine, welche erwiesenermaßen das Zellwachstum und die Regeneration der Haut sowie der Haarfollikel anregen. Für ein optimales Ergebnis der PRP-Therapie sollte diese dreimal im Abstand von etwa 4 Wochen wiederholt werden. Nach ungefähr drei Monaten ist meist schon eine Verdichtung des Haares zu erkennen.

Ausführliche Informationen zur Haaranalyse, der PRP-Behandlung und deren Ablauf geben wir Ihnen sehr gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräch bei uns in der Hautmedizin Bad Soden.

Glossar

Die ganze Welt der Hautmedizin

Unser Glossar bietet zu allen branchentypischen Fachwörtern die passende Erklärung.