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Eingriff zur Behandlung von Hautveränderungen

Die Möglichkeiten der Dermatologie und Tumorchirugie sind inzwischen so weit vorangeschritten, dass verdächtige (z.B. auffällige Muttermale) und bösartige Hautveränderungen frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden können. Die Chancen, den Tumor, beispielsweise ein Basaliom, vollständig und auf Dauer zu entfernen, sind dabei sehr hoch.

Für die Entfernung bösartiger Hautveränderungen kommen bei uns in der Hautmedizin Bad Soden je nach Patientenbefund verschiedene OP-Techniken zum Einsatz.

Warum sollte eine chirurgische Tumorentfernung vorgenommen werden?

Ein operativer Eingriff bei Diagnostik einer Hautveränderung mit bösartigem Hintergrund ist die effektivste Methode, um diese zu behandeln. Im Rahmen unseres Behandlungsspektrums sei an dieser Stelle auch die nicht-invasive Photodynamische Therapie zu erwähnen. Diese eignet sich jedoch nur für oberflächliche Veränderungen oder Vorstufen eines Hautkrebses.
Grundsätzlich gilt bei bösartigen Hautveränderungen eine zeitnahe Behandlung durchzuführen, um das Tumorwachstum und die Bildung von Metastasen (Ausbreitung der Krebszellen) zu verhindern und den Tumor vollständig zu entfernen.

Wie verläuft die Hautkrebsoperation?

Nach einer ausführlichen Beratung und näheren Untersuchung des erkrankten Gewebes legen wir die geeignetste Behandlungsmethode fest. Diese hängt davon ab, um welchen Tumortypen es sich handelt, in welchem Stadium sich die Hautveränderung befindet und welche Größe sie hat.

Oberflächliche, sich noch in einem Frühstadium befindende Hautveränderungen können wir mit der sogenannten tangentialen Abtragung schonend und narbenlos entfernen. Die an eine Schürfwunde erinnernde Wunde muss nicht genäht werden und kann mit einem Pflaster abgedeckt werden. Vorteil dieser Methode ist die relativ einfache OP und die zügige Verheilungsphase.

Eine aufwendigere, tiefergehende Operation nehmen wir bei größeren und eingewachsenen Tumoren vor. Hier muss mit einer Schnitttechnik gearbeitet werden, die das Tumorgewebe vollständig heraustrennt. Dabei ist die Mitentfernung eines gewissen Sicherheitsabstandes zum umliegenden, gesunden Gewebe obligatorisch. (Im Gesicht arbeiten wir mit sehr kleinen Sicherheitsabständen, dafür wird im Gewebelabor eine spezielle Untersuchungstechnik angewendet, die eine lückenlose Schnittrandkontrolle des Gewebes ermöglicht)

Welche Risiken bestehen bei der operativen Entfernung von Hautkrebs?

Da unsere Dermatologen der Hautmedizin Bad Soden bösartige Hautveränderungen immer mit ausreichendem Sicherheitsabstand herausoperieren, ist das Risiko eines nicht vollständig entfernten Tumors eher gering. In diesem Fall ist eine weitere Operation erforderlich. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Entzündung der Wunde kommen, auch dies tritt aber bei richtiger Nachsorge und der Befolgung der ärztlichen Anweisungen nur in Einzelfällen auf. Um das Risiko auffälliger Narbenbildung zu senken, ist eine nachfolgende Narbenpflege ratsam.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne in einer persönlichen Beratung zur Verfügung.