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Vorbereitung auf den Allergietest – das sollten Sie wissen!

09.10.2020

Tränende Augen, juckende Haut oder eine laufende Nase. Viele Menschen leiden unter einer oder mehreren Allergien. Diese äußern sich in unangenehmen bis hin zu gesundheitsgefährdenden Reaktionen. Welche Allergie vorliegt und wie diese behandelt werden kann, darüber gibt der Allergietest Aufschluss. Wir erklären Ihnen, was Sie vor einem Allergietest beachten sollten.

Wann sollte ein Allergietest durchgeführt werden?

Ausschläge, Rötungen der Haut und gelegentliches Niesen können hin und wieder auftreten, meist bedingt durch äußere Umwelteinflüsse. Häufen sich allerdings die Symptome ohne ersichtlichen Grund, liegt wahrscheinlich eine Allergie vor. Tatsächlich gibt es nicht DIE Allergie, sondern viele verschiedene Allergieformen. Diese gilt es bei einem Allergietest zu diagnostizieren.

Ein Verdacht auf Allergie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Während Symptome wie Schnupfen störend, aber auszuhalten sind, bedeuten Atemnot oder ein anaphylaktischer Schock eine deutliche Bedrohung der Gesundheit.

Welcher Allergietest ist für mich geeignet?

In der Hautmedizin Bad Soden führen unsere Allergologen verschiedene Tests zur Diagnostik einer Allergie durch:

Die Allergene werden auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen und durch einen feinen Einstich in die Haut eingebracht. Der Test eignet sich zur Diagnose von Allergien vom Sofort-Typ (Pollen, Hausstaub, Tierhaare etc.).

Zur Provozierung von möglichen allergischen Reaktionen (Kontaktallergie) kommt der sogenannte Pflastertest am Rücken zum Einsatz. Nach einigen Tagen können Veränderungen auf der Haut analysiert werden.

Labortechnischer Test, bei dem über 100 Allergene getestet werden. Dem Patienten muss dazu nur eine Blutprobe entnommen werden.

Medikamente absetzen vor dem Allergietest?

Aufwendige Vorbereitungen sind für einen Allergietest in der Regel nicht nötig. Jedoch kann die Einnahme bestimmter Medikamente die Auswertung des Prick- und Epikutantestes beeinflussen. Daher wird Ihnen der behandelnde Arzt möglicherweise ein Pausieren der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Antihistaminika, Kortisonpräparaten oder Neuroleptika empfehlen.

Ganz wichtig: Setzen Sie Medikamente niemals eigenständig ab. Im persönlichen Gespräch erläutern Ihnen unsere Dermatologen, ob ein Absetzen möglich ist.

Was passiert nach dem Allergietest?

Wurde eine Allergie bei Ihnen diagnostiziert, stellen wir Ihnen ein individuelles Therapiekonzept vor. Neben wertvollen Tipps zur Meidung der auslösenden Allergene streben wir eine Symptomlinderung durch Medikamente an oder führen eine spezifische Immuntherapie – die Hyposensibilisierung – durch.

Sie leiden womöglich unter einer Allergie und benötigen einen Allergietest? Unsere erfahrenen Dermatologen helfen Ihnen sehr gerne weiter. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zum persönlichen Beratungsgespräch in der Hautmedizin Bad Soden.