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Hyperpigmentierung – dauerhaft Pigmentflecken loswerden

23.05.2019

Eine ebenmäßige und makellose Haut entspricht dem allgemeinen Schönheitsideal. Narben, Akne oder Pigmentflecken können dieses Bild negativ beeinflussen und werden von den Betroffenen oftmals als sehr störend empfunden. Insbesondere Pigmentierungsstörungen fallen häufig deutlich auf und verschwinden in der Regel nicht ohne eine dermatologische Behandlung. Doch wie entstehen Pigmentstörungen und welche Möglichkeiten gibt es, diese dauerhaft in den Griff zu bekommen?

Was ist eine Hyperpigmentierung?

Hyperpigmentierung ist der medizinische Fachbegriff für eine verstärkte Pigmentierung. Dabei handelt es sich um dunkle, meist fleckige Verfärbungen der Haut. Diese sind in den meisten Fällen harmlos, können jedoch auch als Hautkrebs oder Symptom weiterer Erkrankungen auftreten. Pigmentflecken entstehen durch zu viele Pigmentzellen oder eine übermäßige Produktion des Hautfarbstoffes Melanin in den Zellen.

Arten von Pigmentstörungen sind beispielsweise Muttermale, Sommersprossen und Altersflecken.

Das Gegenteil einer Hyperpigmentierung ist eine Hypopigmentierung, eine verminderte oder fehlende Pigmentierung der Haut. Bekanntes Beispiel hierfür ist die Vitiligo, die Weißfleckenkrankheit. In diesem Fall besteht ein Defizit an Melanin, das sich in blassen, farblosen Malen zeigt, welche vereinzelt oder am ganzen Körper auftreten können. Harmlose Hypopigmentierungen in Form kleiner Flecken („Hypomelanosis guttata idiopathica“) treten aber auch im Laufe des Lebens vor allem an Unterarmen und Unterschenkeln als Zeichen der Hautalterung und Lichtschädigung auf.

Welche Ursache haben Verfärbungen auf der Haut?

Flecken auf der Haut können aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen. Es gibt angeborene und erworbene sowie harmlose und bösartige Pigmentveränderungen.

Bösartige Veränderungen, wie zum Beispiel der schwarze Hautkrebs (Melanom), bedürfen immer einer Behandlung. Der schwarze Hautkrebs verbreitet sich bei Nicht-Behandlung im ganzen Körper und greift im schlimmsten Fall auf Organe über – mit lebensbedrohlichen Folgen. Bei frühzeitiger Diagnose bestehen jedoch sehr gute Heilungschancen.

Harmlose Hautveränderungen fallen dagegen rein ästhetisch auf.

Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das Melasma/Chloasma, eine Pigmentierungsstörung, die vor allem bei Frauen im Gesicht infolge hormoneller Einflüsse (während der Schwangerschaft oder aufgrund hormoneller Verhütung) entsteht. Weitere häufig auftretende Hautveränderungen sind die sogenannten Altersflecken (Lentigines solares), insbesondere beim hellen Hauttyp durch übermäßiges Sonnenbaden.

Schonende Behandlungsmöglichkeiten können dauerhaft helfen

Sofern es sich um keine verdächtigen oder bösartigen Hautveränderungen handelt, muss nicht zwingend eine Behandlung vorgenommen werden. Oftmals werden Pigmentflecken jedoch von den Betroffenen als äußerst unästhetisch empfunden. Dann können unterschiedliche Therapien durch den erfahrenen Dermatologen erfolgen. Je nachdem, um welche Art der Hyperpigmentierung es sich handelt, erfolgt die Therapie in der Hautmedizin Bad Soden mittels Laser, Peeling oder operativem Eingriff. Außerdem erhalten Sie durch uns eine Beratung zu geeigneter Kosmetik und Sonnenschutz. Auch die Hautkrebsvorsorge zählt zu unseren Leistungen.

 

Gerne empfangen wir Sie zur Diagnostik und persönlichen Beratung in unserer Sprechstunde. Hier klären wir Sie ausführlich zu den Möglichkeiten einer Behandlung auf. Vereinbaren Sie telefonisch, über unser Kontaktformular oder unser Online-Buchungssystem Doctolib einen Termin.