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Hilfreiche Tipps zum Umgang mit Neurodermitis

13.01.2021

Pflege, Kleidung und Ernährung – wer an Neurodermitis leidet, kann mit den richtigen Maßnahmen lernen, besser mit der Krankheit zu leben. Wir verraten Ihnen, was Betroffene beachten müssen.

Gerötete und schuppige Haut, heftiges Jucken und sogar Entzündungen. Neurodermitis plagt Kinder und Erwachsene. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) gibt an, dass rund 2 Millionen Kinder und etwa 2,5 Millionen Männer und Frauen an der Krankheit leiden.

Die Erkrankung ist erblich bedingt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder erkranken, deren Eltern an Neurodermitis leiden, ist erhöht. Allerdings ist es nicht immer sicher, dass die Krankheit tatsächlich auftritt; eine verbindliche Vorhersage lässt sich nicht machen.

Unterschiedliche Ausprägungen und ein Verlauf in Schüben

Bei Patienten, die an einer Neurodermitis leiden, funktioniert der Selbstschutz der Haut nicht so, wie er sollte. Die Haut wird trocken. Das führt dazu, dass die Haut sich schlechter gegen äußere Einflüsse und auch gegen Bakterien, Pilze oder Viren wehren kann. Die Folge: juckende und schuppige Hautpartien. Die Haut ist an den betroffenen Stellen entzündet. Das Immunsystem der Haut ist gestört. Häufig betroffen sind Kniekehlen, Ellbogen, Hand- und Fußgelenke. Es auch vor, dass Hände und Gesicht häufiger betroffen sind.

Die Krankheit verläuft meist in Schüben. Eine allgemeine Therapie gibt es nicht, denn nicht jeder Patient ist gleich schwer betroffen und nicht bei allen hilft der gleiche Therapieansatz.

Zusätzlich zu einer medizinischen Behandlung können Betroffene in ihrem Alltag auf einige Dinge achten, um die Krankheit besser in den Griff zu bekommen und die Symptome zu lindern.

In jedem Fall sollten Betroffene aber versuchen, genau herauszufinden, auf welche Stoffe sie besonders heftig reagieren und was ihrer Haut guttut. Jeder hat andere Auslöser- und ggf. auch ein anderes Allergie-Profil. Allergien können eine Rolle spielen bei Neurodermitis. Diese sollten abgeklärt werden.

Körperpflege

Um Schübe und starke Ausbrüche der Krankheit zu verhindern, ist die richtige Körperpflege sehr wichtig.

Ernährung

Kleidung und Spielzeug

Wohnung und Haustiere

Psychische Faktoren

Unsere erfahrenen Dermatologen helfen Ihnen, Ihre Neurodermitis zu behandeln und beraten Sie dazu gerne individuell und persönlich. Kontaktieren Sie uns für ein Beratungsgespräch und eine Behandlung.