Viele Frauen kennen es – unschöne Dellen zeichnen sich deutlich sichtbar auf Oberschenkel, Hüfte und Po ab. Cellulite, umgangssprachlich auch „Orangenhaut“ genannt, heißt dieses Phänomen, das fast ausschließlich Frauen betrifft. Nicht gesundheitsgefährdend, stellt Cellulite doch eine große Belastung für viele Betroffene dar, die sich aufgrund des unästhetischen Aussehens unwohl fühlen und besonders im Sommer in kurzer Hose oder beim Schwimmbadbesuch mit verringertem Selbstbewusstsein zu kämpfen haben.
Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Therapien oder Mitteln zur Verminderung der lästigen Mulden auf der Haut. Unsere Experten der Hautmedizin Bad Soden erklären, was wirklich gegen Cellulite hilft.

Wodurch entsteht Cellulite?

Es handelt sich bei der Cellulite um eine zumeist genetisch bedingte Bindegewebsschwäche. Durch verkürzte Gewebefasern zieht sich die Haut nach innen und dicht unter der Hautoberfläche befindliche Fettdepots zeichnen sich deutlich ab, es entsteht der typische Effekt der Dellenbildung. Übergewicht ist kein Indikator für Cellulite, da auch schlanke Frauen betroffen sind. Mögliche begünstigende Faktoren sind unter anderem hormonelle Veränderungen, ungesunde Ernährung sowie der altersbedingte Kollagenverlust.

Verbesserung des Hautbildes durch konservative Behandlungsmethoden?

Im Bereich der Kosmetikindustrie werden unzählige Cremes und Salben zur Behandlung von Cellulite angeboten. Diese erzielen leider nur bedingte bis gar keine Ergebnisse, da die Wirkstoffe nicht tief genug in das Gewebe eindringen können. Auch Massagen und Peelings versprechen nur begrenzte Verbesserungen.

Obgleich es kein „Geheimrezept“ zur Vermeidung der Orangenhaut gibt, so können regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie eine gesunde Ernährung doch positive Auswirkungen haben.

Der langfristige Effekt einer Cellfina® Behandlung

Eine innovative Lösung zur Verbesserung des von Cellulite betroffenen Gewebes ist Cellfina®. Dieses Verfahren ist minimal-invasiv und erfolgt ambulant unter einer einfachen lokalen Betäubung. Die zu behandelnden Hautareale werden vor dem Eingriff markiert und über ein spezielles Handstück per Vakuum fixiert. Mit feinen Kanülen, die in das angesaugte Gewebe eingeführt werden, können die verkürzten Bindegewebsfasern getrennt werden. Es kommt daraufhin in den nächsten Tagen zu einer langfristigen Glättung des Bereiches.

Die etwa einstündige Therapie stellt derzeit eine der wenigen wirksamen Methoden zur langfristigen Bekämpfung von Cellulite dar und steigt immer mehr in der Beliebtheit vieler Patientinnen. In der Hautmedizin Bad Soden zählt die Cellfina® Behandlung längst zum festen Bestandteil unserer Leistungen. Dank der langjährigen Erfahrung unserer Ärzte konnten wir schon viele erfolgreiche Behandlungen in diesem Bereich durchführen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch in unserer Sprechstunde.

Eine schöne Haut als Zeichen für Jugend und Vitalität – wer möchte das nicht? Wer ein ebenmäßiges und frisches Hautbild sein Eigen nennen kann, wirkt attraktiver auf andere Menschen und fühlt sich oft auch gleich viel wohler im eigenen Körper, denn dies bedeutet, dass die Haut gepflegt ist!
Im Alltag ist die Haut unzähligen Einflüssen ausgesetzt, die belastend oder sogar schädigend auf sie wirken. Um sie trotzdem taufrisch und kraftvoll zu halten, helfen schon einfache Tipps…

Unreinheiten vorbeugen – Gesicht reinigen

Das Gesicht gehört zu den wenigen Bereichen des Körpers, die die meiste Zeit unbedeckt sind, und ist somit besonders anfällig. Schmutzpartikel, Pollen und Bakterien, welche durch die Luft umhergeweht werden, setzen sich auf dem Gewebe ab und werden durch vermehrtes Reiben mit den Händen verteilt. Auch Make-up kann tief in die Poren eindringen und diese verstopfen – vorausgesetzt, dass das abendliche Abschminken nicht so ernst genommen wird. Tägliches Reinigen mit speziellen Reinigungswassern entfernt daher alle Verunreinigungen des Tages, entfettet die Haut und beugt die Vermehrung von Bakterien vor.

Mit Ernährung die Hautqualität beeinflussen

Wir nehmen Schadstoffe nicht nur über die Haut, sondern auch über bestimmte Nahrungsmittel auf. Ein erhöhter Konsum, unter anderem von Zucker, fördert einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was sich unter anderem in einer erhöhten Talgproduktion auswirken kann – und so die Bildung von Akne und anderen Hautunreinheiten begünstigt. Der genaue Einfluss der Nahrungsmittel bleibt aber weiterhin unklar. Zucker kann den pH-Wert der Haut verändern und dadurch zu einer Entzündungsneigung beitragen. Ansonsten stehen Milch und ein hoher glykämischer Index in Verdacht, Akne zu fördern. Es handelt sich aber größtenteils um Beobachtungen; die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind gering. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch hier!

Auch die Genussmittel Alkohol und Nikotin schaden nachweislich dem Hautbild. Um den Körper, und damit die Haut, regelmäßig zu „entgiften“, eignen sich besonders Lebensmittel mit enthaltenen Mineralien und Vitaminen. Erwähnenswert sind hier Vitamin C zur Stärkung des Bindegewebes (enthalten in den meisten Sorten Obst und Gemüse) sowie Eisen und Omega-3-Fettsäuren (enthalten in Fisch).

Solange bewusst auf eine ausgewogene Ernährung geachtet wird, muss auf nichts verzichtet werden.

Die richtige Pflege für gesunde Haut

Eine Reinigung der Haut allein stellt noch keine ausreichende Pflege dar. Je nach Hauttyp hat das Gewebe bestimmte Ansprüche. So ist bei zu Pickeln neigender Haut die Anwendung einer anti-entzündlichen Creme sinnvoll, sehr trockene Haut kann mit einem fetthaltigen Pflegeprodukt behandelt werden. Ein beliebter Fehler ist häufiges Händewaschen bei trockenen Händen oder Lippenbefeuchten bei spröden Lippen. Tatsächlich wird der Haut so Feuchtigkeit entzogen. Besser wirkt eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme, die jeden Morgen und insbesondere nach jeder Dusche aufgetragen werden sollte.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Viele Menschen sind einmal in ihrem Leben von Hautkrebs betroffen. Die Erkrankung kann sich in gut- oder bösartigen Hautveränderungen äußern und entsteht unter anderem durch erhöhte UV-Bestrahlung der Haut bei ausgedehnten Sonnenbädern oder Solariumbesuchen. Die Chancen auf eine rückstandslose Entfernung und Heilung des Hautkrebses sind sehr hoch, wenn dieser frühzeitig diagnostiziert wird. Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge je nach Hauttyp alle ein bis zwei Jahre ist daher ab dem 20. Lebensjahr äußerst empfehlenswert.

 

Natürlich gibt es noch viel mehr Tipps und Tricks, der Haut etwas Gutes zu tun – von Stressvermeidung über einen regelmäßigen Schlaf bis hin zur optimalen Gesichtsmassage. Als Dermatologen mit langjähriger Erfahrung kennen wir uns in der Hautmedizin Bad Soden genauestens mit dem Thema Hautgesundheit aus. Für eine ausführliche dermatologische Beratung vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Sprechstunde.

Wasser gilt allgemeinhin als „Lebenselixier“. Verständlich, da unser Körper zu etwa 70% aus H2O besteht. Die Flüssigkeitsaufnahme durch regelmäßiges Trinken ist daher unerlässlich für die Gesundheit. Viele Beauty- und Gesundheitsratgeber empfehlen zudem, so viel wie möglich zu trinken und so der Haut eine straffe, gesunde Beschaffenheit und sogar einen schönen Teint zu geben. Doch welchen Einfluss hat Wasser wirklich auf die Haut?

Wassermangel schadet der Haut

Täglich verlieren wir einen großen Anteil der im Körper befindlichen Flüssigkeit, unter anderem durch Schwitzen und wiederholte Toilettengänge. Um diesen Verlust auszugleichen, muss ausreichend getrunken werden; als Richtwert gelten ca. 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Erfolgt keine genügende Wasseraufnahme, kommt es zu Mangelerscheinungen und der Körper äußert dies mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen oder Muskelkrämpfen. Auch die Haut reagiert auf starken Flüssigkeitsmangel – das Gewebe wird weniger durchblutet, trocknet aus und verliert an Elastizität.
Die reine Trinkmenge hat jedoch keinen Einfluss auf die Haut. So wirkt die Haut durch übermäßige Wasseraufnahme weder deutlich straffer und jugendlicher, noch werden so Falten reduziert.

Wasser trinken spendet der Haut KEINE Feuchtigkeit

Trinken versorgt die Haut mit Feuchtigkeit? – Falsch! Denn die Versorgung des Gewebeinneren unterscheidet sich von der der Hautoberfläche. Tatsächlich kann Wasser der äußeren Haut Feuchtigkeit entziehen. Viele Menschen kennen dieses Phänomen, wenn beispielsweise im Winter trotz Händewaschen die Hände trocken und rissig erscheinen, oder nach einer ausgiebigen Dusche die Haut ausgetrocknet und spröde erscheint. Der beste Weg, die Haut von außen mit Feuchtigkeit zu versorgen, erfolgt daher mittels spezieller Feuchtigkeitscreme.

Zuviel Wasser kann ernste Folgen haben

Was der Haut in Maßen gut tut, kann ihr in rauen Mengen schaden und sogar gesundheitliche Risiken für den Körper haben. In der Regel reguliert das natürliche Sättigungsgefühl, dass wir mehr trinken, als wir benötigen. Ein Übermaß an Flüssigkeitsaufnahme (je nach körperlicher Konstitution ab 5 oder 6 Liter) ist dagegen nicht gesund. Statt Nährstoffe aufzunehmen, werden diese eher ausgespült. Der Körper bildet daraufhin Symptome wie bei einem Wassermangel. Um den irrtümlichen Durst zu stillen, wird oft noch mehr getrunken – die Gefahr einer Wasservergiftung besteht. Bei dieser sogenannten Hyponatriämie gerät der Salzhaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht, schlimmstenfalls hat dies tödliche Folgen.

Um den Körper auf Dauer gesund zu halten, gilt es bei der täglichen Wasseraufnahme daher, die „goldene Mitte“ zu finden und auf die natürlichen Körpersignale zu achten. Ausführliche Informationen zur Gesundheit Ihrer Haut erhalten Sie darüber hinaus im persönlichen Beratungsgespräch mit einem Dermatologen. Die Hautmedizin Bad Soden hilft Ihnen gerne weiter!