Sklerosierung bei Besenreisern

Behandlung

Mit der Sklerosierungsbehandlung werden Besenreiser und retikuläre Krampfadern planvoll ausgeschaltet. Die Vene wird mit einer feinen Nadel punktiert und das Verödungsmittel wird in das Blutgefäß eingespritzt, infolgedessen die Gefäßwände verkleben. Die Punktionsstellen werden mit einem Verband, ggf. Druckverband versorgt und ein Kompressionsverband oder Kompressionsstrumpf wird angelegt. Für ein optimales Behandlungsergebnis sind gegebenenfalls mehrere Sitzungen erforderlich. Pro Behandlungstag wird jeweils ein Bein behandelt.

Mögliche Komplikationen

  • Reizung der Umgebung mit Entzündung, Geschwürbildung und Blutergüssen
  • Oberflächliche Venenentzündungen mit tastbaren oder sichtbaren Knötchen und Druckschmerz
  • Bleibende Hautveränderungen (Hyper-, Depigmentierung, Narben, Matting)
  • Allergische Reaktion auf das Verödungsmittel
  • Thrombosierung benachbarter Venen und Thrombembolie
  • vorübergehenden Kreislaufreaktionen (Schwindel, Übelkeit)
  • neurologische Symptome (Flimmerskotome, migräneartige Kopfschmerzen)

Bitte beachten Sie im Rahmen der Behandlung Folgendes

  • Zur Behandlung mit bequemer Hose und weiten Schuhen kommen
  • Kompressionsverband /-strumpf für 24h durchgehend tragen, danach je nach Arztanweisung
  • Spaziergang mind. 20min nach der Behandlung
  • Meidung von Sauna, starker Belastung (z.B. Krafttraining) und Langstreckenreisen bis eine Woche nach der Behandlung
  • Meidung von UV-Strahlung 4-6 Wochen nach der Behandlung. Aus diesem Grund werden diese Behandlungen nur im Winterhalbjahr durchgeführt.

Mit der Sklerosierungsbehandlung von Besenreisern und retikulären Krampfadern kann eine deutliche kosmetische Besserung erzielt werden. Der Behandlungserfolg und die Nebenwirkungsfreiheit kann jedoch aufgrund individueller Gegebenheiten nicht garantiert werden. Das Auftreten neuer Besenreiser kann durch die Behandlung nicht verhindert werden.

Es handelt sich bei dieser Therapie um Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenkassen nicht und von den privaten Krankenkassen nicht regelmäßig übernommen wird. Alle Honorare entsprechen der gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).


Nach oben