- Bad Sodener Thermalsole
Thermalsole ist Natur pur.
Wissenswertes zu den stattlich anerkannten Bad Sodener Heilquellen
Geologie :
Die Entstehung der kohlensäurehaltigen Mineralquellen in Bad Soden am Taunus geht auf geologische Vorgänge der letzten 250 Millionen Jahre zurück. Das Main-Lahn-Gebiet war mehrfach von Meeren überflutet. So bildeten sich Sole- und Salzlagerstätten, aus denen heute die Mineralquellen von Bad Soden gespeist werden. Die aus vulkanischen Aktivitäten stammende Kohlensäure des Vogelsbergs reichert das Heilwasser an, das auf seinem langen Fließweg mineralisiert wurde. 13 Bad Sodener Heilquellen sind als Heilmittel staatlich anerkannt. Die Badequellen haben eine natürliche Temperatur von 30 Grad.
Im Alten Kurpark ist zwischen Badehaus und Hotel ein als artesischer Brunnen funktionierender Ausläufer der Bad Sodener Thermalsole-Quelle „Neuer Sprudel“ zu sehen.
Geschichte :
1433 wurde urkundlich das Privileg zu Salzgewinnung in Bad Soden erwähnt. In Salinen, bestehend aus Gradierwerken und Sudhäusern, wurde die Sole konzentriert und das Kochsalz daraus kristallisiert.
1857- 1858 wurde die Badequelle „Alter Sprudel“ in 220 Metern Tiefe erbohrt und 1936-1938 der „Neue Sprudel“ in 365 Meter.
Seit 1983 nutzt der Hautarzt und Badearzt Dr.med. Stephan Aschoff erfolgreich beide Quellen zur Behandlung chronischer Hautkrankheiten in medizinischen Wannenbädern. Dabei berichten ihm viele seiner Patienten, dass gleichzeitig bestehende Gelenkbeschwerden oder Muskelverspannungen im Therapieverlauf abnehmen und sich die Gelenkigkeit, das allgemeine Wohlbefinden und damit auch die Lebensfreude steigern. Am häufigsten wurden im Medico Palais bisher Patienten mit Schuppenflechte behandelt, die häufig mit Gelenkbeteiligung einhergeht. Hier berichteten die Patienten über nunmehr 25 Jahre, dass sie die Dosis an Kortison oder Antirheumatika reduzieren oder ganz absetzen konnten wegen der durch die Thermalsole gelinderten Beschwerden.
Weiterhin Wissenswertes zur Thermalsole :
Eine Vermischung von Thermalquellen mit Oberflächenwasser bzw. Grundwasser besteht nicht. Die zur Anwendung kommenden Sprudel werden nicht durch Versickerung des Niederschlagswassers gespeist. Mikroorganismen sind nicht nachweisbar, das heißt, die Quellen sind praktisch steril. Die Qualität des Wassers wird nach DIN-Vorschriften regelmäßig kontrolliert.


